Freiberg-Leipzig

bike

Nach endlosen kurzen Rennradtouren lüsterte es mir nach den Langen. Die, die zur Qual werden, die den inneren Schweinehund K.O schlagen, die sollten es sein. Nun kam die Idee einfach mal wieder Heim zu fahren. Dies geschah letzte Woche Freitag. Gegen Mittag packte ich (nein diesmal nicht die Fahrradtaschen, denn ich habe keinen Gepäckträger am Rennrad) meine Trikottaschen. Ich bewundere die Radfahrer, die 100,200 oder mehr Kilometer Fahren und nur aus den Trikottaschen leben können. Es fiel mir sehr schwer sich nur auf das nötigste zu beschränken. Aber durch ausgewählte Nahrung und Kleidung ist es mir gelungen. Am Tag davor habe ich noch mein neues Rezept ausprobiert, wie im Beitrag zuvor beschrieben. Zwei von diesen Bomben habe ich mitgenommen.
An diesem Tag war die Straße zum Glück trocken und hat auch auf der gesamten Tour nicht geregnet. Dafür hatte ich aber die ganze Zeit mäßig bis starken Gegenwind. Das hatte ich aber schon geahnt. Die gesamte Tour verlief planmäßig. Doch hatte ich teilweise Probleme mit der Straßenqualität, denn die Flickenteppiche und Wackersteine können für die dünnen Reifen bzw. Felgen tödlich sein. Dafür war ich überrascht wie gut mancher Waldweg ist. Denn dort konnte ich auf sehr feinem Split mit gut 30 km/h entlangfahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sank bis Brandis kontinuierlich, denn die angeschlagene Geschwindigkeit konnte ich bei diesem Wind nicht durchhalten. Ab Brandis habe ich mich dann an den Schlusssprint gewagt und ihn bis zum Ziel Taucha durchgezogen. Der Proviant und die Kleidung waren für diese Tour perfekt. Die Bombe kann ich nun sehr wohl empfehlen. Auch mein schmaler und dünner Sattel hat sich auf dieser Tour bewährt. Der sollte mit auf die „Nützliches“ Liste.